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Jazz-Fabrik

Trondheim Jazz Orchestra feat. Joshua Redman

26.09.2012 | Mittwoch | 20:30 Uhr
Das Konzert kann leider nicht am angekündigten Termin stattfinden. Ein Ersatztermin wird ggf. bekanntgegeben. Eintrittskarten behalten zunächst ihre Gültigkeit. Auf Wunsch werden diese an unseren Vorkaufsstellen gegen Erstattung des Eintrittspreises zurück genommen. Wir bitten um Verständnis!

Theater Rüsselsheim | Hinterbühne | Am Treff 7, 65428 Rüsselsheim
(Einlass über „Bühneneingang“ / Johann-Sebastian-Bach-Straße)Vvk: 23 EUR / Ak: 28 EUR

Eirik Hegdal – Komponist, Saxophon / Klarinette
Stein Villanger – Horn
Erik Johannessen – Posaune
Eivind Lønning – Trompete
Trine Knutsen – Flöte
Stig Aarskog – Klarinette
Nils Olav Johansen – Gitarre
Ole Morten Vågan – Bass
Tor Haugerud – Schlagzeug
Ola Kvernberg – Fele
Øyvind Engen – Cello
Marianne Lie – Cello

Durch die Jazz-Welt verläuft bisweilen ein hässlicher Zaun. Die einen, Europäer, erkennen dann in den US-amerikanischen Traditionen eine ewig währende Falle, die nichts als das Immergleiche hervorbringt und dringend gesprengt werden muss. Die anderen, US-Amerikaner, blicken voller Hochmut auf die wild sprießenden Spieltechniken in der alten Welt, um sie anschließend als komisch, bodenlos und beliebig zu belächeln; ganz sicher, dass diese eigentümlichen Musiken eines nicht sind: Jazz!

Doch es gibt auch die Neugierigen, denen es weniger ums Spalten, mehr ums Versöhnen geht. Einige dieser Unentwegten sitzen seit gut zehn Jahren im tiefen Norwegen, wo sie noch als Absolventen des dortigen Konservatoriums das „Trondheim Jazz Orchestra“ gegründet haben. Inzwischen gehören sie zu den bedeutendsten Big Bands der Welt und zeichnen sich immer wieder durch eine tief reichende Projekt-Arbeit mit den Größen des US-amerikanischen Jazz aus. Pat Metheny oder Chick Corea gehörten zu den Weltstars, die sich auf die inspirierende Zusammenarbeit mit den Skandinaviern einließen.

Bereits zum zweiten Mal lässt sich 2012 der Saxophonist Joshua Redman auf den Dialog mit europäischen Komponier- und Spieltechniken ein. Bereits vor vier Jahren trafen sich die Musiker beim „Molde Jazz Festival“ zum ersten Mal und fanden so viel Gefallen aneinender, dass sie 2010 gemeinsam auf eine triumphale Europa-Tournee gingen. Das Ergebnis war das Album „Triads And More“, das eine gänzlich neuartige musikalische Praxis im Big-Band-Jazz dokumentierte.

Redman, Sohn des Saxophonisten Dewey Redman, wuchs vor einem gänzlich anderen kulturellen Hintergrund auf, spielte schon in jungen Jahren mit Weltklasse-Instrumentalisten wie Charlie Haden, Elvin Jones oder Jack DeJohnette. Als er vor einigen Jahren mit seinem damals funkelnagelneuen Quartett „James Farm“ bei der „Jazz-Fabrik“ zu Gast war, zeigte er die ganze Bandbreite seines künstlerischen Wirkens, das von einem modernisierten Hardbop bis zu popmusikalischen Phrasen reichte. Schon damals machte ihn seine Wissbegierde zum perfekten Partner auf dem Weg in neue Welten!

Veranstalter: Kultur123 Stadt Rüsselsheim, Kultur / Theater

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